Atemschutzmaske Kungflu Design Kung Fu Kämpfer trägt Mundschutz

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Eine Alltagsmaske ist ein geschneidertes Stück Stoff, das über Kinn, Mund und Nase getragen wird. Sie besteht meistens aus Baumwollstoff, der in Falten gelegt vernäht oder an die Gesichtsform angepasst geschneidert ist, und wird mit Gummibändern an den Ohren oder mit Haltebändern am Hinterkopf fixiert.

30-Tage-Umtauschgarantie

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Wiederverwendbare Gesichtsmasken aus Stoff werden vor allem in Asien und in Entwicklungsländern benutzt. Sie unterscheiden sich von normierten medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS, Norm: EN 14683:2019) und Atemschutzmasken, welche aus Vliesstoff hergestellt werden, der in einem Schmelzblasprozess in Form gebracht wird. Als Medizinprodukte sind MNS und Atemschutzmasken gesetzlich reguliert. Wie medizinischer Mund-Nasen-Schutz, aber anders als Atemschutzmasken, schließen Alltagsmasken am Rand nicht luftdicht ab.

Im Gesundheitswesen werden sie von infektiösen Patienten als „Quellkontrolle“ getragen. Damit wird die Übertragung von Krankheitserregern, die sich in Atemtröpfchen befinden, reduziert. Mitarbeitende in Gesundheitseinrichtungen dürfen sie nur dann tragen, wenn medizinischer Mund-Nasen-Schutz und Atemschutzmasken nicht verfügbar sind. Der Einsatz von behelfsmäßigen Mund-Nasen-Masken wird allgemein nur als letztes Mittel empfohlen, wenn keine effektiveren Masken verfügbar sind. Sie werden vor allem in der Öffentlichkeit getragen, um sich gegen Infektionen und Feinstaub zu schützen.

In Asien gibt es im Handel verschiedene Typen von Stoffmasken. Selbstgemachte Masken können z. B. aus T-Shirts, Bandanas, Taschentüchern, Schals oder Handtüchern hergestellt werden.

Im Influenza-Pandemieplan Schweiz 2018 ist die Verwendung anderer Schutzmasken, nicht aber Stoffmasken, vorgesehen. Es wird vielmehr zwischen zwei Arten von Masken unterschieden: Hygienemasken (chirurgische Masken, MNS) und Atemschutzmasken (FFP1, FFP2, FFP3); zusätzlich enthält der Pandemieplan Empfehlungen für deren Lagerung (auch als persönlicher Notvorrat für die Bevölkerung) und Verwendung. Auch die vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) herausgegebenen Schutzmassnahmen zu SARS-CoV-2 für Gesundheitsfachpersonen und besonders gefährdete Personen geben nur Empfehlungen für Hygienemasken und FFP2/3-Masken.

Stand 2015 gab es keine randomisierte kontrollierte Studie oder Empfehlung zur Anwendung wiederverwendbarer Stoffmasken. Die meiste Forschung fand im frühen 20. Jahrhundert statt, bevor medizinische Einweg-Masken üblich wurden.

Bis 2006 waren Stoffmasken durch die US-amerikanische Food and Drug Administration nicht für die Verwendung als medizinische Masken zugelassen.

Eine experimentelle Studie im Auftrag des niederländischen Gesundheitsministeriums von 2008 kam zu dem Ergebnis, dass jede Art von Mund-Nasen-Schutz, selbst bei ungenügendem Sitz oder bei improvisiertem Material, die Aerosolexposition reduziere. Untersucht wurden FFP2-Masken, medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) und selbstgemachte Community-Masken bei Partikelgrößen von 0,02 – 1 µm. Dabei erwiesen sich FFP2-Masken als etwa 50-mal effektiver als Community-Masken und 25-mal effektiver als medizinischer Mund-Nasen-Schutz, da sie auch kleine Partikel effektiv filtern.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 fand heraus, dass 10–60 % der Partikel durch Community-Masken gefiltert werden. Die Effektivität der Masken variiert sehr abhängig von Form, Sitz und Herstellungsverfahren, wie auch Feinheit der Textilien und Anzahl von Schichten.

Nach einer 2020 veröffentlichten Studie können Masken die Abgabe von Viren (wie dem Influenza- oder SARS-CoV-2) durch Tröpfchen und Aerosole effektiv verringern. Es handelt sich dabei aber um medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Einfache Behelfsmasken wurden nicht getestet.

Das MPI für Chemie in Mainz hat die Abscheideeffizienz unterschiedlicher Materialien – einzeln oder in Kombination – in selbstverfertigten Masken hinsichtlich Partikelgröße und Druckdifferenz im Labor untersucht.

Nach Hinweisen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte können sich Träger von selbst hergestellten Alltagsmasken „nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde“.

Das ärzteblatt.de berichtet am 7. April 2020, unter Verweis auf einen Bericht in Annals of Internal Medicine, von einem Experiment in Südkorea, demzufolge COVID-19-Patienten Viren durch medizinischen Mund-Nasen-Schutz und Baumwollmasken hindurch husten.

Ein großer Hersteller von Staubsaugerbeuteln warnt davor, dass seine Staubsaugerbeutel keinen Schutz gegen COVID-19 bieten. Hintergrund sind die im Internet vermehrt auftauchenden Tipps, sich aus Staubsaugerbeuteln eine Schutzmaske herzustellen.