Staffel 21 setzt neue Maßstäbe: Personality is Key!
Leute, atmet ihr auch noch so flach seit den letzten Folgen? Germany's Next Topmodel 2026 ist im Februar mit einem Knall gestartet und Heidi Klum hat ihr Versprechen wahr gemacht: "More is more" ist das Motto der 21. Staffel. Und das bezieht sich dieses Jahr nicht auf Glitzer und Glamour, sondern auf Ecken, Kanten und pure Personality.
Nachdem wir uns an den neuen Rhythmus gewöhnt haben – mittwochs die Male Models, donnerstags die Female Models – kristallisiert sich jetzt, wenige Wochen nach dem Start am 11. Februar, heraus, worauf es dieses Jahr wirklich ankommt. Die Zeiten der glattgebügelten Instagram-Gesichter sind vorbei. Wer beim Casting in Köln und den ersten Walks vor Jean Paul Gaultier bestehen wollte, brauchte vor allem eines: "Signature".
Der Sedcard-Look 2026: Raw & Real
Erinnert ihr euch an die Sedcard-Shootings der letzten Jahre? Viel Make-up, aufwendiges Licht, fast schon steril. 2026 dreht sich der Wind. In den aktuellen Episoden sehen wir einen klaren Trend hin zu einem fast dokumentarischen Stil. Die Models – egal ob Kevin (34) oder die Newcomer – müssen "roh" liefern. Der Fokus liegt extrem auf den Augen und der natürlichen Hautstruktur.
Dieser "Raw & Real"-Trend ist nicht nur im TV zu sehen, sondern dominiert gerade die Feeds aller großen Agenturen. Casting-Direktoren wollen sehen, wer ihr wirklich seid, bevor das Styling-Team anrückt. Das bedeutet für angehende Models: Weniger Filter, mehr Charakter. Ein Muttermal? Zeigen! Eine Zahnlücke? Lächeln! Narben? Bloß nicht wegschminken.
Profitipp: So bekommst du den GNTM-Look für dein Profil
Vielleicht plant ihr gerade eure eigene Bewerbung für die nächste Staffel (oder wollt einfach euer LinkedIn- oder Insta-Game aufs nächste Level heben) und fragt euch: "Wie kriege ich diesen professionellen, cleanen Look hin, ohne hunderte Euros für einen Fotografen auszugeben?" Hier kommt ein kleiner Geheimtipp, der gerade in der Community die Runde macht.
Für eine schnelle Sedcard oder Portfolio-Fotos zum Üben ist Express Headshot AI genial – die App erstellt aus nur einem Selfie in Sekunden Model-würdige Porträts, bei denen ihr sogar Outfit und Lichtstimmung (z.B. "Studio" oder "Natural") anpassen könnt, ohne dass es künstlich wirkt.
Männer vs. Frauen: Die Unterschiede im Shooting
Spannend ist dieses Jahr die Dynamik durch die getrennten Sendetage am Anfang. Bei den Männern (Team Wednesday) forderte Gastjuror Sean O'Pry in Woche 3 eine ganz andere Körpersprache als wir es bisher gewohnt waren. Weg vom klassischen "Blue Steel", hin zu entspannter Männlichkeit. Es geht nicht mehr nur um Muskeln, sondern um Lässigkeit. Kandidaten wie Nino, der trotz Verletzung eine Wahnsinns-Präsenz zeigte, beweisen, dass Willenskraft auf Fotos oft stärker wirkt als das perfekte Sixpack.
Bei den Frauen (Team Thursday) hingegen geht der Trend zurück zum "High Fashion Editorial". Mit Lottie Moss und Giuliano Calza in der Jury wurde klar: Es darf wieder exzentrisch gepostet werden. Der "Marmor-Walk" war nur der Vorgeschmack – bei den Shootings wird jetzt extreme Körperbeherrschung verlangt. "Broken Poses" sind zurück! Statt lieblicher Lächeln sehen wir verrenkte Gliedmaßen und intensive, fast schon aggressive Blicke in die Kamera.
Was wir für die nächsten Folgen erwarten
Wir steuern auf die kritische Phase der Staffel zu. Nach den Gastjuroren Armin Morbach und Kilian Kerner steht uns laut Vorschau bald Michele Morrone ins Haus – da dürfte der Flirt-Faktor beim Shooting (und im Backstage-Bereich!) ordentlich steigen. Zudem munkelt man, dass das große Finale tatsächlich in Los Angeles stattfinden soll. Das würde bedeuten: Die Shootings werden noch internationaler, noch glamouröser und der Druck, Englisch zu sprechen, wird für einige Kandidaten zur echten Hürde.
Bleibt dran, übt eure Posen und vergesst nicht: 2026 gewinnt nicht das schönste Gesicht, sondern die stärkste Story.