GNTM 2026 Kandidatin Alisa beim emotionalen Ausstiegsgespräch mit Heidi Klum vor dunkler Kulisse
GNTM 2026

GNTM 2026 Folge 10: Alisas Aus & der größte Fehler vor der Kamera

Kurz vor dem rettenden Flug nach Los Angeles kochen bei GNTM die Emotionen über. Curvy Model Alisa scheitert nicht nur an einem opulenten Tüll-Shooting, sondern leistet sich vor Heidi Klum einen fatalen Fehltritt, der Model-Karrieren beenden kann.

Next Stop Hollywood: Warum Folge 10 alles verändert

Die Luft im Berliner Loft glich einem Pulverfass. Ein Ticket nach Los Angeles ist in der Welt von Germany's Next Topmodel weit mehr als nur ein Stück Papier – es ist der ultimative Ritterschlag. Wer es über den großen Teich in Heidi Klums Wahlheimat schafft, lässt den Status des hoffnungsvollen Anfängers hinter sich und betritt die internationale Bühne. Heidi machte in Folge 10 der 21. Staffel dementsprechend direkt zu Beginn eine unmissverständliche Ansage: „Nach Los Angeles nehme ich wirklich nur die Models mit, in denen ich das Potenzial für ein Topmodel sehe.“ Bam. Die Koffer standen gefühlt schon gepackt im Flur, der Jetlag war fast schon greifbar, doch bevor der Flieger nach Kalifornien abheben konnte, wartete die gefürchtetste Hürde der Staffel auf die verbliebenen Kandidatinnen: Ein Doppel-Schlag aus High-Fashion-Shooting und einem Laufsteg, der keine Fehler verzeiht.

Tüll, Tränen und ein Poesiealbum: Das Shooting mit Kristian Schuller

Ein GNTM-Urgestein kehrte zurück ans Set und brachte sofort den unverkennbaren Schuller-Zauber mit. Fotograf Kristian Schuller gehört zur Show wie die dramatische Musik vor Heidis finalen Entscheidungen. Für die Top 16 hatte er sich ein besonders poetisches Konzept überlegt: Die Nachwuchsmodels sollten als „lebendige Blumen“ in einem überdimensionalen Poesiealbum posieren. Ausgestattet wurden sie mit opulenten, extrem voluminösen und farbenfrohen Tüll-Roben, die niemand Geringeres als Schullers Ehefrau Peggy entworfen hatte. Die Anforderung des Star-Fotografen war gewohnt bildhaft und anspruchsvoll: Die Bilder sollten so vor Energie sprühen, „dass die Kamera vor Freude einen Cha-Cha-Cha tanzt“.

Einige Kandidatinnen blühten in diesem Setting förmlich auf. Merret (20) lieferte ab wie ein Profi. Ihre unbekümmert „rotzige“ Attitüde bildete einen faszinierenden Kontrast zu den weichen Tüllmassen und wurde von Schuller und Heidi frenetisch gefeiert. Daphne (25) und Anika (27) nutzten das Volumen der Kleider, um eine geradezu majestätische Präsenz aufzubauen. Doch wo Licht ist, fällt bei GNTM unweigerlich auch harter Schatten. Für Curvy Model Alisa (27) aus Unterhaching geriet das traumhafte Blumen-Setting zu einem absoluten Albtraum.

Blackout vor der Linse: Alisas harter Kampf mit sich selbst

Die 27-jährige Münchnerin, die abseits des Laufstegs als Stuntfrau und Project Assistant arbeitet, hatte sich für dieses Shooting enorm viel vorgenommen. Sie wollte Eindrücke ihrer eigenen, bewegten Lebensgeschichte in die Posen einfließen lassen. Ein ambitionierter Plan, der jedoch kolossal nach hinten losging. Schon vor dem ersten Klick der Kamera redete Alisa wie ein Wasserfall, getrieben von blanker Nervosität. „Fokussier' dich, werde ganz ruhig“, versuchte Schuller die sichtlich angespannte Kandidatin noch zu erden. Vergebens. Alisa wirkte extrem verkrampft, beinahe eingefroren im Blitzlichtgewitter.

Heidis messerscharfes Urteil ließ nicht lange auf sich warten: „Der Hals ist so angespannt“, tadelte die Modelchefin direkt am Set. Alisa spürte selbst, dass ihr die Felle davonschwammen. „Ich war wie blockiert“, gestand sie später. Die Leichtigkeit, die für ein High-Fashion-Editorial zwingend erforderlich ist, fehlte komplett. Statt eines eleganten Cha-Cha-Chas lieferte Alisa einen hölzernen Stechschritt für die Kamera. Was dann folgte, war jedoch weitaus verheerender als eine schlechte Pose.

„Ich war mal taub“: Die Ausrede, die Heidi Klum fassungslos machte

Unter Tränen versuchte Alisa, ihr Scheitern zu erklären – und griff dabei in die unterste Schublade der Set-Fehler. Sie schob die Schuld auf die äußeren Umstände und den Fotografen. Sie behauptete, sie habe die Regieanweisungen von Kristian Schuller akustisch nicht wahrnehmen können. Die Begründung? „Ich habe auch leider nicht so wirklich gehört, weil ich mal taub war.“

Eine Aussage, die am Set für einen Moment der absoluten Stille sorgte. Heidi Klum fiel hörbar aus allen Wolken. Die erfahrene Business-Frau wusste von keinerlei Höreinschränkung der Kandidatin. „Ich habe das nicht gewusst, dass du das nicht hören konntest. Wir haben ja ein normales Gespräch geführt?“, hakte Heidi sichtlich irritiert nach. Alisas Rechtfertigung, Heidi habe direkt neben ihr gestanden, während der Fotograf weiter weg war, ließ die Model-Mama nicht gelten. Resolut beendete sie die Diskussion: „Ich habe das Gleiche gesagt, was er gesagt hat! Du warst nicht wirklich locker heute.“ Im anschließenden Interview ordnete Heidi die Situation schonungslos ein: Sie vermutete stark, dass Alisa schlichtweg frustriert über ihre eigene schwache Leistung war und sich in Ausreden flüchtete. Auch Mitstreiterin Antonia (19), die gemeinsam mit Alisa ein Shooting-Duo bildete, äußerte offen Zweifel an der plötzlichen Hörschwäche.

Der größte Fehler am Set: Ausreden statt Abliefern

Hier offenbarte sich ein Muster, das in der Modeindustrie gnadenlos bestraft wird. Die goldene Regel am Set lautet: Die Schuld liegt niemals beim Fotografen, beim Lichtassistenten oder bei kratzenden Kleidern. Wer anfängt zu diskutieren oder die Verantwortung abzugeben, verliert nicht nur das Motiv, sondern auch den Respekt der Crew. Ein Topmodel funktioniert auch dann, wenn der Windkanal klemmt, die Schuhe zwei Nummern zu klein sind oder der Fotograf vom anderen Ende des Studios ruft. Alisas fataler Fehler war nicht ihre Nervosität, sondern der Versuch, ihre Blockade durch eine vorgeschobene körperliche Einschränkung zu rechtfertigen, die sie bis dato nie erwähnt hatte.

Posing-Psychologie: Wie man den perfekten Ausdruck trainiert

Der Druck, vor einer TV-Crew und einem Star-Fotografen abzuliefern, ist unmenschlich. Wer einmal in diesem Gedankenkarussell gefangen ist, verliert seine natürliche Ausstrahlung. Genau das meinte Heidi Klum mit dem Vorwurf, Alisa sei „zu verkopft“ gewesen. Die Kamera fängt jeden noch so kleinen Funken Panik ein. Um diese inneren Blockaden zu überwinden, müssen Models ihre eigenen Gesichtsausdrücke, Winkel und Schokoladenseiten im Schlaf abrufen können.

Professionelle Portfolio-Fotos zum Üben müssen heute glücklicherweise nicht mehr mit wochenlangen Wartezeiten und teuren Studio-Mieten verbunden sein. Für eine schnelle Sedcard oder hochauflösende Porträtfotos zum Üben gibt es mittlerweile KI-gestützte Tools, die den Einstieg erleichtern. Wer selbst mal testen will, wie ein makelloses, professionelles Shooting aussehen könnte — mit Express Headshot AI lässt sich aus einem einzigen Selfie in unter 30 Sekunden ein Model-würdiges Porträt erstellen. Die kostenlose iOS-App bietet die volle kreative Kontrolle über vier verschiedene Beleuchtungsstile (von weichem Natural Light bis hin zum dramatischen Rembrandt-Look) und lässt einen verschiedene Gesichtsausdrücke von freundlich bis ernst durchspielen. Das ist extrem hilfreich, um die eigene Kamerapräsenz objektiv zu analysieren. Wer genau weiß, wie das eigene Gesicht im starken Studio-Licht wirkt, gerät am echten Set nicht in Panik – und braucht am Ende auch keine fragwürdigen Ausreden.

Stahl, High Heels und 032c: Der furchteinflößende Treppen-Walk

Als wäre das Schuller-Shooting nicht schon Bewährungsprobe genug gewesen, drehte die Produktion für den Entscheidungs-Walk die Daumenschrauben noch weiter an. Die Location: Ein raues, kühles Berliner Industriegebäude. Die Gastjurorin: Maria Koch, Kreativdirektorin des international gefeierten Berliner Mode-Labels und Magazins 032c. Das Setting verlangte einen extrem toughen, edgy Walk, um die avantgardistischen Outfits der Designer Danny Reinke und Johannes Boehl Cronau angemessen zu präsentieren.

Die Sollbruchstelle dieses Walks war unübersehbar im Raum platziert: Eine extrem steile Stahltreppe, die die Kandidatinnen in schwindelerregenden High Heels und schwer zu bändigenden Kleidern herabschreiten mussten, bevor sie überhaupt den eigentlichen Runway betraten. Halb-Australierin Lola (19) liebte hohe Absätze und gab sich vorab extrem selbstbewusst: „We gotta kill it!“ Doch die Realität war unbarmherzig. Nach einer souveränen und kraftvollen Eröffnung von Juna legte Lola einen derart wackeligen und unsicheren Auftritt hin, dass Maria Koch und Heidi Klum regelrecht mitleiden mussten.

Auch die 22-jährige Anna geriet an ihre Grenzen. Als eine der größten Frauen im Cast stand sie mit ihren extremen High Heels ohnehin schon auf Kriegsfuß. Sie bezeichnete die Treppenstufen ganz offen als „angsteinflößend“ und ließ sich von ihrer Unsicherheit aus dem Konzept bringen, indem sie mitten auf dem Laufsteg an ihrem Designer-Outfit herumzupfte – ein weiterer klassischer Anfängerfehler.

Aus der Traum: Diese drei Models fliegen kurz vor L.A. raus

Für Alisa ging es auf der Stahltreppe um alles. Sie wusste, dass sie ihr katastrophales Shooting ausgleichen musste und kündigte an, „doppelt so viel Gas geben“ zu wollen. Doch blinder Aktionismus ist auf dem Catwalk ein schlechter Berater. Ihr Walk geriet völlig außer Kontrolle. „Zu schnell, die ist nicht im Takt, hektisch“, lautete das gnadenlose Resümee von Gastjurorin Maria Koch. Heidi Klum sah es genauso. Die Quittung folgte beim finalen Feedback: Für Alisa war die GNTM-Reise an diesem Punkt beendet. Das Ticket nach Los Angeles blieb ein Traum.

Neben Alisa forderte der eiserne Runway noch zwei weitere Opfer. Lola, die nach anfänglich großen Tönen auf der Treppe massiv ins Straucheln geriet, musste die Show ebenfalls verlassen. Auch für Dragqueen und Teamleiterin Kim (24) aus Berlin platzte der Hollywood-Traum. Kims Walk sorgte für Kopfschütteln am Jurypult. Insbesondere ihr stetig suchender, unruhiger Blick während des Laufens zerstörte die Illusion der unnahbaren Fashion-Göttin. Trotz des bitteren Ausfalls kurz vor dem großen Meilenstein zeigte sich Kim bemerkenswert gefasst: „Ich bin nicht enttäuscht“, erklärte sie und verließ das Set mit erhobenem Haupt.

Die Tickets nach Los Angeles sind somit vergeben. Mit einem massiv dezimierten, aber nun extrem fokussierten Cast geht Germany's Next Topmodel in die heiße Phase. Wer die harten Berliner Wochen überstanden hat, den erwarten unter der Sonne Kaliforniens völlig neue Dimensionen des Model-Business. Eines ist nach dieser zehnten Folge jedenfalls klar: Ausreden haben im Handgepäck für L.A. definitiv keinen Platz gefunden.

Frequently Asked Questions

1. Wer ist in GNTM 2026 Folge 10 rausgeflogen?

In der 10. Folge von Germany's Next Topmodel 2026 mussten gleich drei Kandidatinnen die Show verlassen: Alisa (27), Lola (19) und Kim (24) verpassten den rettenden Flug nach Los Angeles.

2. Warum ist Alisa bei GNTM 2026 ausgeschieden?

Curvy Model Alisa wirkte beim Shooting mit Fotograf Kristian Schuller extrem verkrampft und lieferte auch beim Treppen-Walk eine wackelige, hektische Leistung ab. Zudem irritierte sie Heidi Klum mit der spontanen Ausrede, sie habe die Anweisungen aufgrund einer früheren Taubheit nicht gehört.

3. Welcher Fotograf war in GNTM Folge 10 dabei?

Star-Fotograf und GNTM-Urgestein Kristian Schuller fotografierte die Models in Berlin. Er setzte die Kandidatinnen in opulenten, von seiner Frau Peggy entworfenen Tüllkleidern als lebendige Blumen in einem Poesiealbum in Szene.

4. Wer war Gastjurorin in Folge 10 bei GNTM 2026?

Maria Koch, die Kreativdirektorin des international bekannten Berliner Mode-Labels und Magazins 032c, unterstützte Heidi Klum beim Entscheidungs-Walk in einem Berliner Industriegebäude.

5. Gehen die Männer bei GNTM 2026 auch nach L.A.?

Ja, auch die männlichen Kandidaten fliegen nach Los Angeles. Bei den Männern wurde bereits in Folge 9 hart aussortiert, bevor die Frauen in Folge 10 um ihre Tickets in die kalifornische Metropole kämpften.

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