Drama unter der Sonne Kaliforniens: Leni Klum schreibt GNTM-Geschichte
Was für eine turbulente Woche bei Germany's Next Topmodel! Wenn du dachtest, die 21. Staffel hätte bereits alle Überraschungen verschossen, wurdest du in Folge 12 eines Besseren belehrt. Heidi Klum lag flach – eine fiese Lebensmittelvergiftung zwang die Model-Mama völlig unerwartet in die Knie. Doch anstatt den kompletten Drehplan auf der neuen Wüsten-Ranch in Los Angeles über den Haufen zu werfen, passierte genau das, worauf Fans seit Jahren gewartet haben: Leni Klum übernimmt den legendären Chefsessel.
Es war ein historischer TV-Moment, als die 21-Jährige zum ersten Mal völlig eigenständig durch die Sendung führte und am Ende die schwerste aller Entscheidungen treffen musste. Bei den verbliebenen Models sorgte dieser überraschende Wechsel für extrem gemischte Gefühle. Merret, die kreative Berliner Designerin, begrüßte die Entscheidung offen und sah in Leni frischen Wind für die anstehenden Challenges. Jill hingegen, der erfahrene 45-jährige Coach mit den markanten Tattoos, wirkte im Vorfeld skeptisch und gab zu, dass Heidi für viele in der Gruppe ein wichtiger Sicherheitsanker sei. Wer hätte gedacht, dass gerade dieses Bauchgefühl für ihn später noch eine tragische Rolle spielen würde? Leni bewies jedenfalls direkt zum Einstieg, dass sie knallhart durchgreifen kann und keine Kompromisse eingeht.
Der bittere Start: Keine Chance für Eileen und Felix
Aber spulen wir noch einmal kurz zurück, denn die Folge begann direkt mit einer emotionalen Achterbahnfahrt. Die Episode startete mit purem Herzklopfen und den Nachwehen der Vorwoche. Wir erinnern uns an das knisternde und gleichzeitig für viele extrem chaotische Kuss-Shooting am See. Für zwei Models platzte der Traum von der großen Hollywood-Karriere, bevor die Koffer in der neuen Villa in L.A. überhaupt richtig ausgepackt waren.
Eileen, die beim Paar-Shooting massive Probleme hatte, keine Leidenschaft aufbauen konnte und schließlich sogar aus dem Boot ins Wasser plumpste, musste die bittere Pille schlucken. Auch Felix konnte beim Shooting mit Lara absolut nicht überzeugen; es fehlte schlichtweg an Authentizität und dem viel zitierten Feuer. Heidis vorab per Videobotschaft getroffene Entscheidung war gnadenlos: Kein Foto für die beiden. Die Stimmung in der Model-Villa war danach spürbar im Keller. Ein doppelter Rauswurf gleich in den ersten Minuten setzt natürlich ein gewaltiges Statement: Die Luft wird dünner, der Konkurrenzkampf härter und die Ansprüche der Jury steigen exponentiell.
Bridgerton in Los Angeles: Der Ballroom-Dance-Walk
Doch im knallharten Model-Business bleibt keine Zeit für Tränen oder lange Verabschiedungen. Leni Klum und Gastjurorin Brooks Nader, ein erfolgreiches US-Model, warteten bereits mit der nächsten gigantischen Herausforderung. Schauplatz war der atemberaubende Westmor Ballroom in L.A., der für diesen Tag in eine Kulisse verwandelt wurde, die geradewegs aus einem historischen Film stammen könnte. Das Motto der Woche? Purer Barock, dekadente Ballkleider, funkelndes Kerzenlicht und ganz viel Bridgerton-Magie.
Die Models mussten in Paaren einen klassischen Wiener Walzer zu den dramatischen Klängen von Antonio Vivaldi aufs Parkett legen. Leni gab die Marschrichtung für den Entscheidungswalk im Vorfeld unmissverständlich vor: "Solange es gut aussieht, ihre Energie hoch ist und ich nicht eingeschlafen bin, haben sie es geschafft." Ein genialer Schachzug der Produktion, denn ein Walzer verzeiht absolut keine Fehler in der Körperhaltung. Während Bianca und ihr Partner Godfrey sichtlich mit der geforderten Leichtigkeit kämpften und Godfrey laut Jury etwas zu verkrampft an die Sache heranging, knisterte es bei anderen Paaren gewaltig. Antonia und Louis sowie Yanneck und Anna fegten mit einer unglaublichen Chemie über das Tanzparkett und bewiesen, dass sie die Symbiose aus Rhythmusgefühl und High-Fashion-Ausdruck perfekt beherrschen.
Lenis hartes Urteil: Auch Lukas und Jill müssen packen
Nach dem glamourösen, aber physisch und mental extrem fordernden Tanz-Walk wurde es ernst. Leni Klum und Brooks Nader hatten während der Performances jeden Schritt, jede Drehung und jeden Gesichtsausdruck haargenau analysiert. Leni bewies dabei erstaunliche Souveränität, rief aber für die finale Absegnung Mama Heidi per FaceTime an, um die Entscheidung abzustimmen. Am Ende traf es zwei weitere Kandidaten extrem hart, was den doppelten Rauswurf vom Anfang der Folge noch einmal übertraf.
Lukas wirkte beim Walk schlichtweg zu ausdruckslos. Ihm fehlte die Präsenz, die ein Laufsteg – und besonders ein prunkvoller Ballroom – zwingend verlangt. Die noch größere Überraschung war jedoch das Aus für Jill. Der 45-Jährige galt lange als absoluter Fan-Liebling und stach durch seine Reife und seine Tattoos aus der Masse heraus. Heidi lobte im Nachhinein noch seine großartige Energie und seinen positiven Blick auf die Welt, bemängelte aber, dass er beim Tanz mental nicht wirklich anwesend schien und völlig den Fokus verlor. Leni sprach schließlich die legendären Worte, die sonst nur ihre Mutter in den vergangenen 314 Folgen formuliert hatte: "Ich habe heute leider kein Foto für dich." Ein absoluter Gänsehaut-Moment und der finale Beweis, dass Leni bereit ist, die GNTM-Bühne zu erobern.
Dein Weg zum perfekten Foto: So fotografierst du dich wie ein Topmodel
Die schonungslose Kritik von Leni und Brooks hat einmal mehr deutlich gemacht: Es reicht im Model-Business nicht, einfach nur ein hübsches Gesicht zu haben. Energie, absolute Körperspannung, die Kunst der Bewegung und der richtige Gesichtsausdruck sind das Fundament vor der Kamera. Du träumst davon, selbst GNTM-würdige Fotos zu schießen, sei es für einen aufsehenerregenden Instagram-Feed, eine professionelle Bewerbung oder deine allererste Sedcard? Hier kommen die ultimativen Tipps, wie du sofort professioneller wirkst und typische Anfängerfehler vermeidest.
Licht ist dein bester Freund (und härtester Kritiker)
Beim Ballroom-Walk in Folge 12 war das flackernde Kerzenlicht unglaublich romantisch, aber gleichzeitig gnadenlos für die Gesichtszüge der Models, da es harte Schatten von unten werfen kann. Wenn du selbst shootest, meide hartes Deckenlicht oder die direkte, steile Mittagssonne. Das schmeichelhafteste Licht für Porträts ist weiches, indirektes Tageslicht. Stell dich frontal oder leicht schräg vor ein großes Fenster. So werden unschöne Schatten unter den Augen minimiert und deine Haut wirkt sofort ebenmäßiger und strahlender. Wenn du draußen fotografierst, nutze unbedingt die Golden Hour kurz nach Sonnenaufgang oder in der Stunde vor Sonnenuntergang. Dieses weiche, goldene Licht wirkt wie ein natürlicher Beauty-Filter und taucht alles in einen warmen Glanz.
Smarte Helfer für dein Model-Portfolio
Wer für seine eigene Sedcard üben will oder einfach sein LinkedIn- und Instagram-Profil professionell aufwerten möchte – hochwertige Bewerbungs- oder Portfolio-Fotos müssen heute nicht mehr extrem teuer oder mit stundenlangem Aufwand verbunden sein. Mit Express Headshot AI kannst du aus nur einem einzigen Selfie in unter 30 Sekunden absolut Model-würdige Porträts erstellen. Die kostenlose App gibt dir volle kreative Kontrolle über Outfit-Stile, Hintergründe und Beleuchtung. Das ist genial, um vorab völlig stressfrei zu testen, ob dir ein schicker Business-Look, sanftes Rembrandt-Licht oder ein klassischer Studio-Hintergrund am besten steht. Dein allererstes Foto ist sogar komplett gratis – perfekt, um direkt ein hochwertiges Bild für deine Unterlagen zu sichern.
Finde deine Schokoladenseite
Jedes Topmodel auf der Welt kennt seine besten Winkel in- und auswendig. Niemand ist perfekt symmetrisch. Nimm dir die Zeit und fotografiere dich aus verschiedensten Winkeln, um herauszufinden, ob deine linke oder rechte Gesichtshälfte markanter und vorteilhafter wirkt. Eine minimale Neigung des Kopfes in Kombination mit einer Kamera, die auf Augenhöhe oder knapp darüber positioniert ist, lässt den Kieferbereich definierter wirken. Vermeide es zwingend, die Kamera von unten auf dich zu richten – die sogenannte Froschperspektive erzeugt oft unerwünschte Schatten, betont das Kinn unvorteilhaft und verzerrt deine Proportionen massiv.
Posing: Weniger ist oft mehr
Beim anspruchsvollen Bridgerton-Walk haben einige Models den Fehler gemacht, viel zu verkrampft zu wirken, weil sie sich zu sehr auf die Tanzschritte konzentrierten. Gutes Posing bedeutet nicht, völlig unnatürliche, verdrehte Positionen einzunehmen. Schaffe stattdessen fließende, kleine Asymmetrien in deinem Körperbau. Ein Bein leicht angewinkelt, das Körpergewicht auf einen Fuß verlagert, eine Hand locker in der Hosentasche oder lässig am Kragen abgelegt. Elementar wichtig ist die Körperspannung. Ein gerader Rücken, ein langer Hals und leicht zurückgezogene Schultern strahlen sofort Selbstbewusstsein und Präsenz aus. Ein kleiner Geheimtipp vom Set: Atme kurz vor dem Auslösen der Kamera tief durch den Mund aus – das entspannt die Lippen und den oft angespannten Kieferbereich extrem.
Der Ausdruck: Die Smize-Technik meisterhaft anwenden
Leni forderte von den Kandidatinnen pure Energie in den Augen. Tyra Banks machte den Begriff Smize (Smiling with your eyes) weltberühmt, und er gilt nach wie vor als die wichtigste Technik im Model-Business. Ein echtes, fesselndes Porträt lebt von einem intensiven, fast durchdringenden Blick. Kneife die unteren Augenlider minimal zusammen, als würdest du etwas in der Ferne fokussieren, während der Rest deines Gesichts völlig entspannt bleibt. Denke an einen Moment, der dich wirklich tief freut oder dir Stärke verleiht. Die Kamera fängt Emotionen gnadenlos ein – ein leerer, abwesender Blick führt unweigerlich zu einem langweiligen Bild, wie es Lukas und Jill leider bei ihrem Walk passierte, was sie letztendlich den Einzug in die nächste Runde kostete.
Mentale Vorbereitung und das richtige Styling
Ein weiterer entscheidender Faktor für atemberaubende High-Fashion-Bilder ist das Zusammenspiel von mentaler Präsenz und Styling. Jill scheiterte laut Heidi genau an dieser mentalen Anwesenheit. Bevor du vor die Kamera trittst, mach dir Musik an, die dich pusht, schüttle die Nervosität aus den Gliedern und fokussiere dich auf den Moment.
Beim Ballroom-Dance-Walk halfen die barocken, schweren Kleider den Models enorm, in ihre majestätische Rolle zu schlüpfen. Für deine eigenen Shootings gilt: Trage Kleidung, in der du dich absolut stark, attraktiv und wohl fühlst, die aber nicht von deinem Gesicht ablenkt. Einfarbige Kleidungsstücke in gedeckten Tönen, klare, scharfe Schnitte und ein gepflegtes, aber nicht überladenes Make-up funktionieren auf Porträts meist am allerbesten. Achte darauf, dass Haare und Make-up das einfallende Licht gut reflektieren – ein Hauch von flüssigem Highlighter auf den höchsten Punkten deiner Wangenknochen kann wahre Wunder wirken und bringt den begehrten Model-Glow.
Fazit: Wie geht es bei GNTM weiter?
Mit dem massiven, vierfachen Ausscheiden von Eileen, Felix, Lukas und Jill hat sich das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten drastisch verkleinert. Der Druck in der prunkvollen Villa in Los Angeles steigt ins Unermessliche, denn die verbliebenen Models spüren nun am eigenen Leib, dass jeder kleinste Patzer das Aus bedeuten kann.
Leni Klum hat bei ihrer grandiosen Premiere eindrucksvoll bewiesen, dass sie ein exzellentes Auge für High-Fashion-Details hat, eine unglaubliche TV-Präsenz besitzt und sich vor allem nicht vor knallharten Entscheidungen scheut. Auch wenn Model-Mama Heidi Klum hoffentlich nach ihrer Lebensmittelvergiftung bald wieder fit am Set steht, hat diese besondere Episode mit dem Mutter-Tochter-Zusammenspiel via FaceTime definitiv deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Wir sind extrem gespannt, wie die stark dezimierte Gruppe in der nächsten Woche mit der neuen Dynamik umgehen wird. Fest steht: Niemand ist mehr sicher, und das heiß ersehnte, große Umstyling steht ja auch noch in den Startlöchern! Mach dich bereit für noch mehr Drama, spektakuläre Shootings und Fashion-Momente der Extraklasse.