GNTM 2026 Kandidaten laufen selbstbewusst bei einem Casting
GNTM 2026

GNTM 2026 Folge 7: 5 Jobs! So baust du dein Model-Portfolio auf

Die Casting-Woche bei GNTM 2026 verlangt den Male-Models alles ab. Wer abräumt, wer fliegt und wie du dir selbst eine starke Sedcard für eigene Castings aufbaust.

Die härteste Woche: Casting-Marathon bei GNTM 2026

Die siebte Folge von Germany's Next Topmodel 2026 hat schonungslos gezeigt, wie hart das echte Business wirklich ist. Während die ersten Wochen der aktuellen Staffel noch von ersten Walks, Kennenlernen und dem großen Umstyling geprägt waren, weht nun ein eiskalter Wind durch die Reihen der Male-Models. Heidi Klums Ansage war unmissverständlich: „Ein Model ohne Job ist kein Model.“ Wer bei Castings nicht überzeugt, hat auf den internationalen Laufstegen keine Chance. Gleich fünf völlig unterschiedliche Kunden luden die Kandidaten ein, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Es ging um alles: Sichtbarkeit, redaktionelle Erfahrung und natürlich das begehrte „Ka-ching“. Wer konnte dem massiven Druck standhalten, und wer musste am Ende die Koffer packen? Wir werfen einen genauen Blick auf die dramatischen Entscheidungen dieser Woche und verraten dir im Anschluss, wie du aus den Fehlern und Erfolgen der GNTM-Boys lernen und dir selbst ein starkes, professionelles Model-Portfolio aufbauen kannst.

Wer schnappte sich die begehrten Jobs?

Dass die Modewelt extrem vielfältig ist, spiegelte sich in der Auswahl der Kunden in Folge 7 perfekt wider. Die Herausforderung für die Kandidaten bestand darin, sich innerhalb weniger Stunden auf komplett unterschiedliche Anforderungen einzustellen.

Für den wohl emotionalsten Moment sorgte das Casting für das Blonde Magazine. Das Heft, das für seinen Fokus auf Fashion, Kultur und Beauty bekannt ist, suchte kein Model, das nur stoisch in die Kamera blicken kann. Gefordert waren authentische Gefühle. Die Männer mussten auf Knopfdruck wütend, traurig und schlussendlich freudig agieren. Während viele Kandidaten bei den negativen Emotionen noch recht glaubhaft wirkten, scheiterten etliche an einem echten Lachen. Luis hingegen lieferte voll ab, zeigte eine unglaubliche Natürlichkeit und sicherte sich völlig verdient den Job.

Einen massiven Karriere-Push erlebte Louis. Er ergatterte den absoluten Jackpot: ein zehnseitiges Editorial in der InStyle Men. Zehn redaktionelle Seiten bedeuten, dass der Leser unweigerlich eine Bindung zum Model aufbaut. Louis bewies beim Shooting, dass er Kleidung nicht nur trägt, sondern souverän präsentiert und eine visuelle Geschichte erzählen kann.

Besonders überraschend war das Casting bei Schlager-Sängerin Beatrice Egli. Für ihr neues Musikvideo zum Song „Alibi“ suchte sie einen charmanten, selbstbewussten Darsteller. Hier war weniger unterkühlte High-Fashion-Attitüde gefragt, sondern eher kommerzielle Ausstrahlung, Rhythmusgefühl und Sexappeal. Der Berliner Tony verstand sofort, was verlangt wurde, flirtete gekonnt mit der Kamera und sicherte sich die Hauptrolle.

Zusätzlich standen noch hochkarätige Castings für den Designer Dawid Tomaszewski und das aufstrebende Streetwear-Label Nowrubi auf dem Programm. Bei Nowrubi ging es um eine edgy, urbane Attitüde. Eine perfekte Körperhaltung und rohe Coolness waren hier der Schlüssel zum Erfolg.

Tränen und Enttäuschung: Wer ist raus in Folge 7?

Wo Licht ist, ist in Castingshows leider auch Schatten. Wer bei dieser Fülle an Job-Chancen komplett leer ausging, geriet sofort ins Visier von Heidi Klum. Der anschließende „Yellow-Walk“ bildete die finale Bewährungsprobe. Mit einer extrem anspruchsvollen Choreografie von Nikeata Thompson und den strengen Blicken von Gastjuror und Schauspielstar Michele Morrone wurde jeder Fehltritt gnadenlos bestraft. Es mangelte einigen Kandidaten an der nötigen Körperspannung und Präsenz. Am Ende reichte es für zwei Männer nicht mehr: Denzel (26) aus Wuppertal und Vyvian (33) aus Frankfurt am Main mussten GNTM 2026 verlassen. Heidi betonte bei der Entscheidung, dass die Konkurrenz sich einfach schneller und stärker entwickelt hätte.

Der Schlüssel zum Erfolg: Dein eigenes Model-Portfolio

Die harte Realität der GNTM-Casting-Woche zeigt eindrucksvoll: Ein symmetrisches Gesicht reicht nicht aus, um in der Modebranche Fuß zu fassen. Du musst Kunden sofort überzeugen können. Genau da kommt dein Model-Portfolio (die Sedcard) ins Spiel. Bevor du überhaupt zu einem Casting eingeladen wirst, entscheidet deine Mappe, ob ein Booker oder Designer überhaupt Potenzial in dir sieht. Deine Sedcard ist deine visuelle Visitenkarte. Wie baut man so ein Portfolio auf, wenn man nicht gerade das Privileg hat, von Starfotografen abgelichtet zu werden?

1. Polaroids und Digitals: Deine nackte Wahrheit

Der absolute Grundstein jeder Model-Mappe sind sogenannte Digitals oder Polaroids. Die Zeiten, in denen Models ausschließlich stark retuschierte Bilder an Agenturen geschickt haben, sind lange vorbei. Kunden wollen die absolute Wahrheit sehen. Digitals sind ungeschminkte, ehrliche Fotos, die bei weichem, natürlichem Licht aufgenommen werden. Sie zeigen deine Knochenstruktur, deine Hautbeschaffenheit und deine aktuellen Körperproportionen.

Trage für diese Fotos simple, figurbetonte Kleidung. Ein schwarzes oder weißes enges T-Shirt und eine gut sitzende schwarze Skinny-Jeans sind der Industrie-Standard. Vermeide wilde Muster oder auffälligen Schmuck, denn der Fokus muss komplett auf dir liegen. In deinem Portfolio sollten ein klassisches Porträt (Beauty-Shot), ein Halbkörperbild, ein Ganzkörperbild und jeweils Aufnahmen im Profil enthalten sein. Wichtig: Diese Bilder müssen regelmäßig aktualisiert werden. Sobald du deine Haarfarbe änderst oder einen neuen Haarschnitt hast – wie Best-Ager Jill nach dem großen Umstyling –, müssen zwingend neue Digitals her.

2. Professionelle Porträts ohne Riesen-Budget

Neben den rohen Digitals brauchst du Bilder, die zeigen, wie du in einem professionellen Setting wirkst. Viele Anfänger machen den Fehler, direkt tausende Euro für teure Test-Shootings auszugeben, bevor sie überhaupt wissen, in welche Richtung sie gehen wollen. Für eine schnelle Sedcard oder Portfolio-Fotos zum Üben brauchst du aber nicht zwingend ein teures Studio. Wer selbst mal testen will, wie ein professionelles Shooting aussehen könnte, kann einfach Express Headshot AI nutzen. Die kostenlose iOS-App erstellt aus einem einzigen Selfie in unter 30 Sekunden Model-würdige Porträts in echter Studio-Qualität. Da du die volle kreative Kontrolle über Outfit-Stile von Business bis Casual, die Beleuchtung und verschiedene Hintergründe hast, kannst du direkt ausprobieren, welche Looks dir am besten stehen. Das erste Foto ist komplett gratis, was es perfekt macht, um das eigene Instagram-Profil aufzuwerten oder erste professionelle Facetten für Bewerbungen zu sammeln, ohne direkt das Budget zu sprengen.

3. Wandelbarkeit zeigen: Von High Fashion bis Commercial

Wie wir beim Casting-Marathon in Folge 7 hautnah miterlebt haben, suchen Kunden extrem unterschiedliche Typen. Beatrice Egli brauchte einen kommerziellen, sympathischen und nahbaren Typen für ihr Video. Das Modelabel Nowrubi verlangte nach harter Streetwear-Kante und Attitüde. Dein Portfolio sollte im Idealfall genau diese Wandelbarkeit widerspiegeln. Wenn deine Sedcard nur aus lachenden Strandbildern besteht, wird dich ein avantgardistischer High-Fashion-Designer vermutlich nicht buchen.

Achte strikt darauf, dass deine Bilder verschiedene Genres abdecken. Du brauchst Material für den kommerziellen Markt – hier darfst du herzlich lachen, ansprechbar und lebensfroh wirken. Solche Commercial-Jobs machen oft den größten Teil des verlässlichen Einkommens eines Models aus. Gleichzeitig brauchst du Editorial-Bilder. Hier geht es primär um die Mode, um ungewöhnliche Posen, harte Winkel und einen ausdrucksstarken, oft eher unnahbaren Blick. Je breiter du aufgestellt bist, desto höher ist die Chance, dass ein Kunde genau das in dir sieht, was er für seine nächste große Kampagne benötigt.

4. Emotionen und Acting: Sei kein starrer Kleiderständer

Luis hat beim Blonde Magazine eindrucksvoll bewiesen, dass Modeling unglaublich viel mit Schauspielerei zu tun hat. Die Kameralinse fängt jeden noch so kleinen Gedanken ein. Wenn du innerlich abwesend bist, wirken deine Augen auf den Fotos tot. Ein herausragendes Portfolio zeigt, dass du echte Emotionen transportieren kannst.

Übe verschiedene Ausdrücke bewusst vor dem Spiegel. Wie verändern sich deine Augenpartien, wenn du an etwas Melancholisches denkst? Wie wirkt dein Lächeln, wenn es nicht gezwungen ist, sondern aus echten, positiven Gedanken entspringt? Wenn du Test-Shootings mit befreundeten Fotografen machst, spielt Musik ab, die euch in eine bestimmte Stimmung versetzt. Versuche, nicht nur angelernte Posen mechanisch aneinanderzureihen, sondern eine Szene zu spielen. Sobald du anfängst, Geschichten vor der Kamera zu erzählen, erreichen deine Fotos ein völlig neues Level an Intensität.

5. Der Runway-Check: Körperbeherrschung und Posing

Zurück zur aktuellen GNTM-Folge: Der knallharte „Yellow-Walk“ verlangte den Kandidaten alles ab. Choreografin Nikeata Thompson und Schauspieler Michele Morrone achteten auf absolut jeden Millimeter Körperspannung. Ein gutes Portfolio bringt dir vielleicht die rettende Einladung zum Casting, aber genau dort musst du dann physisch abliefern. Übe deinen Gang, filme dich selbst beim Laufen und Posen.

Analysiere deine Winkel schonungslos. Welches Profil ist dein „Schokoladen-Profil“? Wie wirkt dein Gesicht, wenn du das Kinn leicht senkst oder hebst? All das musst du instinktiv wissen, bevor du vor einem echten Kunden stehst. Denzel und Vyvian fehlte am Ende genau diese letzte Präzision, die über Weiterkommen oder Heimreise entscheidet.

Fazit: Nach dem Job ist vor dem Job

Die Luft bei Germany's Next Topmodel 2026 wird von Woche zu Woche dünner. Folge 7 hat gezeigt, dass die Zeit der Welpenschutz-Phase endgültig vorbei ist. Wer im entscheidenden Moment nicht abliefert, verliert seine Chance auf den Sieg gnadenlos. Denzel und Vyvian haben das am eigenen Leib erfahren müssen. Doch selbst für ausgeschiedene Kandidaten ist das Kapitel Modeln nicht zwangsläufig beendet – vorausgesetzt, sie nutzen die gewonnene mediale Reichweite klug und präsentieren der Branche ein makelloses Portfolio.

Das Gleiche gilt für jeden, der von einer Karriere vor der Kamera träumt. Konzentriere dich auf die wichtigen Basics: ehrliche Polaroids, hochwertige und wandelbare Porträts sowie echte emotionale Tiefe. Mit der richtigen Vorbereitung, Konstanz und einer professionellen Sedcard in der Hand bist du bereit für dein eigenes „Ka-ching“. Wer weiß, vielleicht bist du beim nächsten Casting schon die Person, die alle Blicke auf sich zieht und den Job mit nach Hause nimmt.

Frequently Asked Questions

1. Wer ist in GNTM 2026 Folge 7 rausgeflogen?

In Folge 7 mussten Denzel (26) und Vyvian (33) Germany's Next Topmodel verlassen. Sie konnten weder in der harten Casting-Woche noch beim finalen 'Yellow-Walk' ausreichend überzeugen.

2. Wer hat die Jobs bei GNTM 2026 Folge 7 bekommen?

Tony sicherte sich die Hauptrolle im Musikvideo von Beatrice Egli, Louis bekam das riesige 10-seitige Editorial für die InStyle Men und Luis überzeugte beim Blonde Magazine. Weitere Castings gab es für Dawid Tomaszewski und Nowrubi.

3. Was ist eine Model-Sedcard?

Eine Sedcard (auch Comp Card genannt) ist die visuelle Visitenkarte eines Models. Sie enthält in der Regel die Maße des Models sowie eine Auswahl der besten Fotos, um Agenturen und Kunden die professionelle Wandelbarkeit zu beweisen.

4. Wie baut man als Anfänger ein Model-Portfolio auf?

Am wichtigsten sind ungeschminkte, natürliche Polaroids (Digitals), die Gesicht und Körperproportionen ehrlich zeigen. Ergänzend dazu helfen professionelle Test-Shootings oder KI-gestützte Porträts, verschiedene Outfits und Emotionen abzudecken.

5. Welche Kleidung trägt man für Model-Polaroids?

Für Polaroids oder Digitals sollte einfache, eng anliegende Kleidung gewählt werden. Ein schwarzes oder weißes Basic-Shirt kombiniert mit einer gut sitzenden Skinny-Jeans lenkt nicht ab und zeigt die echte Figur des Models optimal.

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