Tränen, Testosteron und der Tyra-Banks-Gedächtnis-Moment
Leute, habt ihr diese Folge gesehen? Ich muss erst mal tief durchatmen. Wir schreiben Staffel 21, wir sind im Jahr 2026, und eines hat sich immer noch nicht geändert: Wenn Heidi Klum „Schnipp Schnapp“ ruft, liegen die Nerven blank. Aber dieses Jahr war etwas anders. Während wir es gewohnt sind, dass bei den Mädels um jeden Zentimeter Spitzen gekämpft wird, waren es diesmal die Male Models, die für das absolute Drama gesorgt haben.
Gerade erst lief die große Umstyling-Folge (Episode 5, falls ihr es auf Joyn nachschauen müsst) und sie hat alles geliefert, was wir uns erhofft hatten. Gastjuror Baptiste Giabiconi hat es schon beim Walk-Training angedeutet: „Ein Model muss wandelbar sein.“ Aber dass es so emotional wird, damit hat keiner gerechnet.
Der Look, über den ganz Deutschland spricht: Jills Befreiungsschlag
Der wohl bewegendste Moment des Abends gehörte Jill. Wir wissen ja schon seit den ersten Folgen: Der Trans-Mann kämpft enorm mit seinem Selbstbewusstsein, besonders was seine Haare angeht. Durch die Testosteron-Einnahme wurden die Haare lichter, und Jill hat sich fast nur noch mit Caps und Hüten gezeigt. Heidi wäre nicht Heidi, wenn sie genau da nicht den Finger in die Wunde legen würde – aber diesmal (und das müssen wir ihr lassen) mit einer überraschenden Portion Empathie.
Statt ihn zu blamieren, gab es den ultimativen „Empowerment-Cut“. Die lichten Stellen wurden nicht versteckt, sondern mit einem ultra-kurzen, fast rasierten Buzz-Cut in Platinblond zum Statement gemacht. Der Moment, als Jill sich im Spiegel sah und zum ersten Mal seit Wochen nicht den Hut suchte, sondern stolz in die Kamera grinste? Gänsehaut pur! Das ist genau das, was GNTM 2026 ausmacht: Es geht nicht mehr nur um „schön sein“, es geht um Charakter.
Muttermal als Markenzeichen: Alexavius blüht auf
Auch Alexavius aus Graz musste zittern. Sein großes Muttermal am Bein war bisher eher ein Unsicherheitsfaktor für ihn. Das Umstyling bei ihm war weniger eine Typveränderung auf dem Kopf, sondern im Styling. Heidi und ihr Team haben entschieden: Das Muttermal wird nicht mehr versteckt. Für das Sedcard-Shooting gab es Shorts statt langer Hosen. Ein starkes Signal, das perfekt zum aktuellen Zeitgeist passt – Perfektion ist out, Einzigartigkeit ist in.
Das Sedcard-Shooting: Der wichtigste Moment der Karriere
Direkt nach dem Friseur-Trauma ging es für die Kandidaten zum wohl wichtigsten Shooting der ganzen Staffel: Die Sedcard. Für alle, die nicht im Model-Business stecken: Die Sedcard (oder Comp Card) ist quasi die Visitenkarte eines Models. Ein Porträt, ein Ganzkörperfoto, Name, Maße. Mehr nicht. Keine Filter, kein Chichi. Hier entscheidet sich, wer Jobs bekommt.
Fotograf Andreas Ortner hat den Jungs alles abverlangt. „Der Blick muss sitzen“, mahnte er immer wieder. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein neuer Haarschnitt bringt nichts, wenn die Augen leer sind. Was wir lernen: Ein starkes Porträtfoto lebt von der Intensität, nicht vom perfekten Styling allein.
Dein eigener Model-Moment: Profi-Fotos ohne TV-Drama
Seien wir ehrlich: Nicht jeder von uns hat das Budget für einen Star-Fotografen oder die Nerven für Heidis Kritik, nur um ein gutes Foto für LinkedIn, Instagram oder die eigene Model-Bewerbung zu bekommen. Oft scheitert der Traum vom professionellen Look daran, dass Selfies einfach zu sehr nach... nun ja, Selfies aussehen.
Hier kommt mein aktueller Favorit ins Spiel, der gerade viral geht: Express Headshot AI. Wer selbst mal testen will, wie ein professionelles Shooting aussehen könnte, ohne dafür hunderte Euro auszugeben, sollte sich das ansehen. Die App erstellt aus einem einzigen Selfie in unter 30 Sekunden absolut model-würdige Porträts – inklusive Outfit-Wechsel (ja, auch Business oder Creative Looks) und Studio-Beleuchtung. Perfekt für alle, die ihre eigene „Sedcard“ basteln wollen oder einfach ein Profilbild brauchen, das nach „Ich habe es geschafft“ aussieht. Der erste Versuch ist sogar kostenlos, also ideal zum Ausprobieren.
3 Tipps für den perfekten Sedcard-Blick
Egal ob vor der TV-Kamera oder für deine eigene Aufnahme mit der App – diese Tricks nutzen auch die GNTM-Kandidaten:
- Der „Squinch“: Kneife die unteren Augenlider ganz leicht zusammen. Das wirkt selbstbewusster als weit aufgerissene Augen (der „Reh im Scheinwerfer“-Look, den Heidi hasst).
- Kieferlinie betonen: Schiebe das Kinn leicht nach vorne und unten. Fühlt sich komisch an, sieht auf dem Foto aber mega markant aus – besonders wichtig für die Male Models dieses Jahr.
- Körperspannung: Auch bei einem Porträtfoto (Headshot) darfst du nicht zusammensacken. Schultern runter, Brust raus. Das ändert deine ganze Ausstrahlung.
Die 21. Staffel bleibt spannend. Jetzt, wo die Looks sitzen, gibt es keine Ausreden mehr. Nächste Woche geht es um den ersten großen Job – und wir sind gespannt, ob Jills neues Selbstbewusstsein ihm den Deal verschafft. Wir bleiben dran!