Die Berlinerin setzt in Staffel 21 neue Maßstäbe
Leute, atmet erst mal tief durch. Habt ihr diesen Start in die 21. Staffel gesehen? Wir sind noch keine zwei Wochen im GNTM-Fieber (Start war ja erst am 11. Februar), und schon jetzt kristallisieren sich die ersten echten Power-Houses heraus. Allen voran: Merret. Die 20-jährige Berlinerin hat nicht nur den Eröffnungs-Walk gerockt, sondern beweist gerade allen, dass sie mehr ist als nur ein hübsches Gesicht.
Das Besondere an dieser Staffel ist ja nicht nur die strikte Trennung – Mittwoch die Männer, Donnerstag die Frauen – sondern das extrem hohe Niveau der „Creative Minds“ unter den Kandidaten. Merret ist da das perfekte Beispiel: Sie ist Designerin, Stylistin und steht selbst vor der Kamera. Sie weiß also ganz genau, wie ein Bild aufgebaut sein muss. Und genau das hat sie beim ersten großen Shooting unter Beweis gestellt. Während andere noch mit dem Licht kämpften, lieferte Merret ab.
Warum die Sedcard das wichtigste Foto der Karriere ist
In der Modelwelt ist die Sedcard (oder Setcard) deine Währung. Kein Kunde bucht dich, ohne vorher dieses eine, entscheidende Stück Papier (oder PDF) gesehen zu haben. Heidi Klum predigt es seit 2006: Auf der Sedcard darfst du dich nicht verstecken. Kein wildes Make-up, keine verrückten Posen, die das Gesicht verdecken. Es geht um den „Pure Look“.
Merrets Vorteil? Als Designerin weiß sie, was Kunden suchen. Ihr Blick auf den Fotos ist intensiv, aber nicht übertrieben. Ihre Haltung ist aufrecht, aber entspannt. Genau diese Mischung aus „Commercial“ (freundlich, buchbar) und „High Fashion“ (kantig, besonders) ist es, was Heidi in Staffel 21 sucht. Merret verkauft nicht nur ein Kleidungsstück, sie verkauft ihre Persönlichkeit.
Dein Weg zum Model-Look (ohne Heidi-Budget)
Jetzt sitzt du vielleicht zu Hause auf der Couch, scrollst durch Instagram und denkst dir: „Toll für Merret, aber ich habe keinen Star-Fotografen und kein Ringlicht-Setup im Wert eines Kleinwagens.“ Das Gute ist: 2026 brauchst du das auch gar nicht mehr zwingend für den ersten Eindruck.
Die Technik hat sich massiv weiterentwickelt. Wenn du für deine eigene Website, dein LinkedIn-Profil oder sogar für eine erste Bewerbung bei einer Agentur professionelle Fotos brauchst, reicht heute oft schon dein Smartphone – wenn du die richtigen Tools nutzt. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Du musst nicht erst 500 Euro für ein Shooting investieren, um zu sehen, ob du fotogen bist.
Hier ein kleiner Insider-Tipp für alle, die das sofort ausprobieren wollen: Wer selbst mal testen will, wie ein professionelles Shooting aussehen könnte, kann Express Headshot AI nutzen. Die App erstellt aus einem einzigen Selfie in Sekunden Model-würdige Porträts, mit denen du verschiedene Outfits und Hintergründe durchspielen kannst – perfekt für eine schnelle Sedcard oder Portfolio-Fotos zum Üben, und das erste Bild ist sogar komplett kostenlos.
Was wir von Merrets Posing lernen können
Zurück zu unserer Berliner Favoritin. Was macht Merret vor der Kamera eigentlich genau, das so gut funktioniert? Hier sind drei Dinge, die wir uns von ihr abschauen können:
1. The Neck Trick
Achtet mal darauf: Merret streckt den Hals fast immer ein kleines Stück nach vorne, bevor sie das Kinn leicht senkt. Das fühlt sich in der Realität total unnatürlich an (wie eine Schildkröte), sieht aber auf dem Foto fantastisch aus, weil es die Kieferlinie definiert und Doppelkinn-Schatten verhindert.
2. Die Augen sprechen lassen
Als Künstlerin, die malt und schreibt, hat Merret einen sehr wachen Blick. Sie starrt nicht leer in die Linse. Ein alter Trick, der auch 2026 noch gilt: Der „Squinch“. Man kneift das untere Augenlid minimal an, um Intensität zu erzeugen, ohne böse zu gucken. Merret beherrscht das perfekt.
3. Kenne deine Schokoladenseite
Jeder hat eine asymmetrische Gesichtshälfte. Merret weiß genau, wie das Licht auf ihre Wangenknochen fallen muss. Probiert das selbst vor dem Spiegel (oder mit der Frontkamera) aus: Von welcher Seite wirkt eure Nase gerader? Wo blitzt das Auge mehr? Dreht euch bei Porträts immer leicht mit dieser Seite zur Lichtquelle.
GNTM 2026: Der Druck steigt
Wir dürfen nicht vergessen: Merret konkurriert dieses Jahr nicht nur mit anderen starken Frauen wie Nana oder Alisa, sondern indirekt auch mit der Männer-Riege, die mittwochs ihre Sendezeit hat. Auch wenn die Gruppen getrennt laufen, der Vergleich ist da. Die Jungs bringen eine ganz andere physische Präsenz mit, was die Mädels dazu zwingt, noch mehr auf Ausdruck und Eleganz zu setzen.
Dass Merret als Designerin ihre eigenen Kollektionen entwirft, gibt ihr einen riesigen Vorteil in den kommenden Challenges, wo es oft um Styling und Verständnis für Kleidung geht. Ein Model, das versteht, wie der Stoff fallen muss, ist der Traum jedes Fotografen.
Fazit: Einfach machen!
Merret zeigt uns in dieser frühen Phase der 21. Staffel vor allem eins: Vorbereitung und Kreativität schlagen bloßes „Gut-Aussehen“. Sie nutzt ihre Talente (Styling, Fotografie), um vor der Kamera zu glänzen.
Egal ob ihr von einer Modelkarriere träumt oder einfach nur endlich mal ein vernünftiges Profilbild für WhatsApp haben wollt: Traut euch. Experimentiert mit eurem Look. Nutzt Tools, die euch die Arbeit erleichtern, und findet heraus, was euch einzigartig macht. Vielleicht sehen wir uns ja beim Casting für 2027?