Model bei einem Close-up Shooting mit Fokus auf Augen und Hautstruktur
GNTM 2026

GNTM 2026: Model-Geheimnisse für das perfekte Close-up

In Staffel 21 von GNTM dreht sich alles um Persönlichkeit – doch im Beauty-Shot zählt jeder Millimeter. Wir verraten die Tricks für das perfekte Close-up.

Es ist diese eine Woche im Jahr, vor der selbst die selbstbewusstesten Kandidat:innen zittern: Die Beauty-Shot-Woche. Während wir uns in Staffel 21 von Germany's Next Topmodel gerade erst an die neuen Gesichter (und die wunderbare Rückkehr der Male Models!) gewöhnt haben, wird es jetzt ernst. Heidi Klum fordert: „Kein Verstecken, ich will Ecken und Kanten sehen!“

Aktuell sehen wir in den Folgen, wie gnadenlos die HD-Kameras jeden Zweifel im Blick einfangen. Ein Close-up verzeiht nichts. Aber keine Sorge, man muss nicht in einer Villa in Los Angeles sitzen, um diese High-End-Skills zu lernen. Wir haben die aktuellen Tipps aus der Sendung und von Branchen-Profis analysiert, damit auch dein nächstes Porträt nach „Nur ein Foto bitte!“ aussieht.

Der „Smize“ 2.0: Es passiert in den Gedanken

Tyra Banks hat ihn erfunden, Heidi hat ihn perfektioniert, aber 2026 geht der Trend weg vom künstlichen Augen-Kneifen hin zum „Emotional Micro-Expressioning“. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Das Geheimnis der aktuellen GNTM-Favoriten liegt darin, nicht einfach nur „sexy“ oder „böse“ zu gucken.

Der Trick ist ein konkreter Gedanke. Wenn ein Model in die Kamera starrt und an „nichts“ denkt, wirken die Augen tot – das gefürchtete „Dead Face“, das Heidi sofort eliminiert. Stattdessen denken Topmodels an ein sehr spezifisches Geheimnis oder einen Witz, den nur sie kennen. Dieser winzige Funke Ironie oder Melancholie erreicht die winzigen Muskeln um die Augen, die man nicht bewusst steuern kann. Das Ergebnis: Ein Blick, der den Betrachter fesselt.

Licht-Verständnis: Werde dein eigener Beleuchter

Habt ihr bemerkt, wie die erfahrenen Models am Set sich erst einmal langsam im Kreis drehen, bevor sie posen? Sie suchen das „Key Light“. Ein fataler Anfängerfehler ist es, das Kinn einzuziehen und Schatten unter den Augen zu erzeugen (die sogenannten „Raccoon Eyes“).

Für das perfekte Close-up gilt: Kinn leicht vor (wie eine Schildkröte, die aus dem Panzer schaut) und etwas senken. Das strafft die Kieferlinie (Jawline), fängt aber das Licht in den Augen ein – die sogenannten „Catchlights“. Ohne diesen weißen Lichtreflex in der Pupille wirkt jedes Porträt leblos. Übe vor einem Fenster: Drehe dich so lange, bis deine Augen leuchten, ohne dass du blinzeln musst.

Hände weg (oder ganz bewusst hin)!

Jedes Jahr das gleiche Drama: Die „Hände im Gesicht“-Challenge. Was im Spiegel cool aussieht, wirkt auf Fotos oft wie Zahnschmerzen oder eine Migräne-Attacke. Die Jury kritisiert zu Recht „tote Finger“. Wenn du die Hände im Porträt nutzen willst, müssen sie federleicht sein.

Stell dir vor, du bist eine Ballerina. Die Finger dürfen die Haut kaum berühren, damit keine Druckstellen entstehen und die Wangen nicht verformt werden. Ein Insider-Tipp der aktuellen Staffel: Benutze die Handkanten oder den Handrücken, um das Gesicht zu rahmen, niemals die flache Handfläche – die wirkt auf Fotos riesig und verdeckt zu viel von deinen Zügen.

Dein Sedcard-Moment: Profi-Fotos ohne Profi-Set

Wir sehen bei GNTM, wie wichtig eine starke Sedcard ist – sie ist die Eintrittskarte in die Branche. Nicht jeder hat jedoch das Budget für ein Shooting mit Starfotografen wie Rankin. Wer für Social Media oder Bewerbungen trotzdem diesen cleanen, professionellen Look braucht, kann heute technologisch nachhelfen. Express Headshot AI ist beispielsweise eine geniale Option, um aus einem simplen Selfie in Sekunden ein studio-reifes Porträt zu generieren – ideal, um verschiedene Looks (vom „Business Casual“ bis zum kreativen Model-Style) risikofrei zu testen, bevor man vor eine echte Kamera tritt.

Die Psychologie der Nähe

Ein Close-up ist intim. Die Kamera dringt in deine Privatsphäre ein. Die Kandidat:innen, die 2026 am weitesten kommen, sind diejenigen, die diese Nähe zulassen. Das nennt man „Vulnerability“ (Verletzlichkeit). Anstatt eine Maske aufzusetzen, atmen Topmodels durch den leicht geöffneten Mund aus (das entspannt die Lippen und lässt sie voller wirken) und erlauben der Kamera, sie „anzusehen“.

Versuche bei deinem nächsten Foto nicht, „schön“ zu sein. Versuche, „präsent“ zu sein. Schönheit ist im Jahr 2026 subjektiv – Präsenz ist es nicht. Das ist es, was Heidi meint, wenn sie von „Personality“ spricht. Es geht nicht darum, am lautesten zu schreien, sondern im stillen Moment des Close-ups am lautesten zu wirken.

Checkliste für dein perfektes Close-up

  • Kiefer lösen: Zähne nicht zusammenbeißen, Zunge locker an den Gaumen legen.
  • Asymmetrie: Eine Augenbraue minimal höher ziehen oder den Kopf leicht neigen wirkt interessanter als perfekte Symmetrie.
  • Schultern runter: Hochgezogene Schultern verkürzen den Hals. Lass sie fallen und schiebe sie leicht nach hinten.
  • Der „Squinch“: Das untere Augenlid minimal anspannen (nicht kneifen!), um Intensität zu erzeugen.

Egal ob für Instagram, LinkedIn oder die heimische Sedcard: Mit diesen GNTM-Insights wird dein nächstes Close-up garantiert ein Hingucker. Und wer weiß? Vielleicht sehen wir uns ja beim Casting für 2027!

Frequently Asked Questions

1. Wann läuft GNTM 2026?

Die 21. Staffel von Germany's Next Topmodel startete im Februar 2026 und läuft immer donnerstags (und teilweise mittwochs für die Male Models) um 20:15 Uhr auf ProSieben.

2. Was ist ein Beauty Shot bei GNTM?

Ein Beauty Shot ist eine extreme Nahaufnahme des Gesichts (Close-up), bei der Make-up, Hautstruktur und Mimik im Fokus stehen. Es ist oft eines der schwierigsten Shootings der Staffel.

3. Wie posiere ich richtig für ein Close-up?

Wichtig sind ein entspannter Kiefer (Mund leicht öffnen), Licht in den Augen (Catchlights) und ein langer Hals (Schultern runter). Die Hände sollten das Gesicht nur federleicht berühren.

4. Gibt es bei GNTM 2026 wieder Männer?

Ja, nach dem Erfolg der Vorjahre sind auch in der 21. Staffel (2026) wieder Male Models dabei, und der Wettbewerb wird oft gemischt ausgetragen.

5. Wie bekomme ich Model-Fotos ohne Fotograf?

Neben guten Selfies mit Tageslicht nutzen viele mittlerweile KI-Tools wie Express Headshot AI, um professionell wirkende Porträts und Sedcard-Fotos direkt mit dem Smartphone zu erstellen.

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