Der "King of Male Models" packt aus: Das lernen wir von Sean O'Pry
Leute, habt ihr diese Augen gesehen? In der aktuellen Woche von Germany's Next Topmodel 2026 wurde es international, glamourös und verdammt attraktiv. Niemand Geringeres als das erfolgreichste männliche Model der Welt, Sean O'Pry, war zu Gast, um Heidi Klums "Männer-Cast" in Folge 3 den nötigen Feinschliff zu verpassen.
Wer Sean nur aus Taylor Swifts "Blank Space"-Video kennt, hat definitiv etwas verpasst. Der Mann ist eine Legende im Business. Und auch wenn er primär für den Entscheidungswalk in den extravaganten Outfits von Designer Maximilian Gedra gebucht war, gab es Backstage und während des Trainings pures Gold an Insider-Wissen. Denn: Das große Sedcard-Shooting steht in dieser Staffel früher im Fokus als sonst, und ein gutes Gesicht ist die Währung, mit der Models bezahlen.
Ich habe Stift und Papier gezückt (okay, mein iPad) und die wichtigsten Lektionen von Sean notiert. Denn was für Kandidaten wie Yanneck oder Jonas gilt, können wir uns für unser nächstes Profilbild definitiv abschauen.
Lektion 1: Die "Smize"-Intensität – Es passiert in den Augen
Sean O'Prys Markenzeichen ist dieser stechende, intensive Blick, der gleichzeitig kühl und einladend wirkt. Sein wichtigster Tipp an die Jungs: "Don't just look, see." Viele Kandidaten, besonders Wackelkandidat Jonas (den Heidi beim Casting noch so feierte, der aber jetzt an Power verliert), tendieren dazu, "leer" in die Kamera zu starren. Ein Sedcard-Foto muss aber Personality schreien.
Sean erklärte, dass die Spannung nicht im Kiefer sitzen darf (ein Fehler, den viele Anfänger machen, um männlicher zu wirken), sondern in den Augenliedern. Ein minimales Zusammenkneifen – das berühmte "Smize" – erzeugt sofort Tiefe. "Denk an etwas, das du unbedingt haben willst", riet er einem der Kandidaten. Das Ergebnis? Sofort mehr Präsenz.
Lektion 2: Authentizität schlägt Perfektion
Ein spannender Moment war Seans Feedback an Kandidaten wie den extravaganten Alexavius. Während Alexavius im echten Leben und beim Styling oft "More is More" lebt, riet Sean für das pure Porträt (die Basis jeder Sedcard) zu "Less is More". Auf einer Sedcard wollen Kunden das *echte* Gesicht sehen, keine Maske.
Sean betonte: "Ihr seid hier, weil ihr *ihr* seid. Versucht nicht, ich zu sein. Versucht, die beste Version von euch selbst zu sein." Das klingt nach Kalenderspruch, ist aber im Modelbusiness überlebenswichtig. Wer nur kopiert, wird austauschbar. Besonders für Kandidaten wie Godfrey, der mit Versagensängsten kämpft, war das ein wichtiger Weckruf: Entspann dich, atme, und lass die Kamera zu dir kommen.
Profis-Tipp für dein eigenes Shooting
Wir haben nicht alle einen Star-Fotografen oder Sean O'Pry im Wohnzimmer stehen, aber ein starkes Porträt brauchen wir trotzdem – sei es für LinkedIn, Instagram oder die eigene Bewerbung. Oft scheitert es am richtigen Licht oder dem passenden Hintergrund.
Hier kommt ein kleiner Gamechanger ins Spiel: Mit Express Headshot AI könnt ihr genau diesen "Clean Look" einer Sedcard simulieren. Ihr ladet einfach ein normales Selfie hoch, und die App erstellt daraus in Sekunden professionelle Headshots mit verschiedenen Outfits und Studio-Beleuchtungen. Perfekt, um Seans Tipps zum Gesichtsausdruck risikofrei zu üben, bis der Blick sitzt.
Lektion 3: Körperhaltung bei Porträts
Viele denken, bei einem Headshot zählt nur das Gesicht. Falsch gedacht! Sean O'Pry zeigte den Jungs, wie wichtig der Nacken und die Schultern sind. "Wenn du zusammensackst, wirkt dein Gesicht kraftlos", erklärte er. Die Schultern müssen leicht zurückgenommen werden, der Hals lang gestreckt – das verhindert Doppelkinn und definiert die Jawline. Aber Vorsicht: Nicht verkrampfen! Es ist dieser schmale Grat zwischen Körperspannung und Lockerheit, den ein Topmodel beherrschen muss.
Wie die Kandidaten das umsetzen (Spoiler!)
Natürlich lief nicht alles glatt. Während "WG-Papa" Gerhard mit seiner ruhigen Art punktete, mussten andere Kritik einstecken. Aber genau das macht diese 21. Staffel so spannend: Die Mischung aus Male- und Female-Models bringt eine ganz neue Dynamik rein. Besonders interessant war zu sehen, wie die Tipps auch bei den Frauen ankommen. Kandidatin Merret zum Beispiel (siehe oben!) scheint genau diesen "Natural Glow" verstanden zu haben, den die Jury sucht. Sie schafft es, ungeschminkt fast noch stärker zu wirken als mit Full-Glam – genau das Ziel einer guten Sedcard.
Fazit: Übung macht den Meister
Sean O'Pry hat die Messlatte hochgelegt. Für die verbleibenden Kandidaten heißt es jetzt: Spiegel-Training! Denn beim nächsten großen Shooting gibt es keine zweite Chance. Heidi hat klar gemacht: "More is more" gilt für die Personality, aber beim Sedcard-Foto will sie den Menschen pur sehen.
Ich bin gespannt, wer Seans Ratschläge in der kommenden Woche am besten umsetzt. Wer wird das neue Gesicht der Staffel? Wir bleiben dran!