Die Jagd nach der begehrten Mappe: Warum die Sedcard 2026 wichtiger ist denn je
Leute, atmet erst mal tief durch. Habt ihr die letzte Woche verarbeitet? Seit dem 11. Februar läuft die 21. Staffel von Germany's Next Topmodel und Heidi gönnt uns dieses Jahr absolut keine Pause. Das neue Konzept mit den getrennten Ausstrahlungstagen – Mittwochs die Male Models, Donnerstags die Frauen – sorgt dafür, dass wir quasi im Dauer-GNTM-Fieber sind. Gerade erst haben wir verdaut, dass wir uns in Folge 3 von Jonas, Christian, Gerhard und Oskar verabschieden mussten (ein Schock, oder?), da steht schon das nächste große Thema im Raum: Die Visitenkarte eines jeden Models.
Während die verbliebenen Jungs im Berliner Loft sicher noch über die Kritik von Gastjuror Sean O'Pry grübeln, rückt ein Meilenstein immer näher, auf den wir alle warten: Das große Sedcard-Shooting. Egal ob Jean Paul Gaultier beim Casting nach "Attitude" gesucht hat oder Heidi "Personality" fordert – am Ende entscheidet oft dieser eine Zettel über Job oder No-Job.
Der Look der Saison: "Raw & Real"
Wenn wir uns die bisherigen Castings in Köln und die ersten Walks ansehen, zeichnet sich für 2026 ein klarer Trend ab, der auch für eure eigene Sedcard entscheidend ist: Natürlichkeit ist King (und Queen). Vorbei sind die Zeiten von übertriebenem Contouring auf den Polas. Die Agenturen wollen die "Blank Canvas" sehen. Das haben wir besonders gemerkt, als Maximilian Gedras Entwürfe präsentiert wurden – die Models mussten stark wirken, aber durften nicht vom Design ablenken.
Für die Kandidaten wie den tätowierten Samuel oder den erst 18-jährigen Moritz bedeutet das: Beim Sedcard-Shooting müssen sie beweisen, dass sie wandelbar sind. Ein cooles Instagram-Profil reicht nicht mehr. Die Kunden wollen sehen: Wie siehst du aus, wenn du morgens aufwachst? (Okay, vielleicht ein bisschen frischer).
DIY-Guide: So erstellst du deine Sedcard einfach zu Hause
Ihr träumt selbst vom Model-Business, wartet aber noch auf eure Einladung zum offenen Casting? Don't worry. Ihr könnt heute damit anfangen, eure Chancen zu verbessern. Eine professionelle Sedcard (oder Comp Card) ist euer Türöffner – und dafür braucht ihr 2026 kein teures Studio mehr.
1. Das Licht ist dein bester Freund
Vergesst Ringlichter, die sich in den Pupillen spiegeln. Sucht euch ein Fenster mit indirektem Tageslicht (Nordseite ist perfekt). Stellt euch direkt davor, Kamera auf Augenhöhe. Das Licht sollte weich in euer Gesicht fallen und keine harten Schatten werfen. Das ist der "Industry Standard" für Polaroids.
2. Styling: Weniger ist mehr
Zieht ein schlichtes, figurbetontes Outfit an. Schwarzes Tanktop, enge Jeans (Skinny oder Straight Leg), keine wilden Muster. Haare aus dem Gesicht! Make-up? Minimal. Ein bisschen Concealer ist okay, aber Mascara und Lippenstift sollten kaum sichtbar sein. Die Agentur will euch sehen, nicht eure Schmink-Skills.
3. Die Posen
Macht ein "Headshot" (Gesicht frontal, neutraler Ausdruck und ein leichtes Lächeln), ein Profilbild und ein "Full Body" Bild. Achtet auf Körperspannung. Hängende Schultern sehen auf Fotos selten lässig aus, eher unmotiviert – und das war ja genau der Kritikpunkt, der Christian letzte Woche rausgeworfen hat.
Der Geheimtipp für das perfekte Portfolio-Foto
Jetzt kommt der Teil, an dem viele scheitern: Die Qualität. Ein Selfie im Spiegel wirkt oft unprofessionell, aber nicht jeder hat das Budget für einen Fotografen. Wer für eine schnelle Sedcard oder Portfolio-Fotos zum Üben professionelle Ergebnisse braucht, muss nicht verzweifeln: Mit Express Headshot AI könnt ihr aus einem simplen Selfie in Sekunden Model-würdige Porträts erstellen, die aussehen wie aus dem Studio – ideal, um verschiedene Looks (z.B. "Business Casual" oder "Studio Light") für die Mappe zu testen, ohne Hunderte Euro auszugeben.
Was gehört auf die Rückseite?
Ein starkes Foto ist nur die halbe Miete. Auf eure digitale oder gedruckte Sedcard gehören zwingend folgende Daten:
- Name (oder Künstlername)
- Körpergröße (in cm)
- Maße (Brust, Taille, Hüfte)
- Schuhgröße
- Augen- und Haarfarbe
- Kontakt (E-Mail oder Agentur)
Tipp: Schummeln lohnt sich nicht. Spätestens beim Fitting, wenn die Designer-Hose nicht passt, kommt die Wahrheit ans Licht. Fragt mal bei den GNTM-Kandidaten nach, wie peinlich das werden kann, wenn das Maßband angelegt wird.
Fazit: Seid bereit, wenn die Chance kommt
Die aktuelle Staffel zeigt uns wieder eindrucksvoll: Vorbereitung ist alles. Kandidaten wie Faruk oder Keanu sind nicht nur wegen ihres Aussehens weiter, sondern weil sie präsent sind. Eine gute Sedcard gibt euch genau diese Sicherheit. Nutzt den Sonntag, schnappt euch euer Handy und fangt an zu shooten. Wer weiß? Vielleicht sehen wir euch in Staffel 22 dann beim Casting in Köln.