Hand aufs Herz: Wir Schweizer sind ein Volk von Bergfanatikern. Wenn wir nicht gerade selbst auf einen Gipfel kraxeln, schauen wir uns gerne Bilder von anderen schönen Bergen an. Und genau hier trifft Sony mit Ghost of Yōtei, dem lang ersehnten Nachfolger von Ghost of Tsushima, mitten ins Schwarze. Das Spiel erscheint 2026 und bringt uns eine Landschaft, die so atemberaubend ist, dass selbst das Matterhorn fast ein bisschen neidisch werden könnte.
Aber warum löst gerade dieses Spiel, das im feudalen Japan spielt, bei uns so ein starkes Fernweh aus? Und was macht den Mount Yōtei – den «Ezo Fuji» – zur perfekten Kulisse für dein nächstes grosses Abenteuer auf der PlayStation 5? Schnall dein Katana um, wir tauchen ein in die wilde Welt von Hokkaido.
Ein neuer Geist, eine neue Wildnis
Vergiss Jin Sakai. Seine Geschichte ist erzählt. Wir schreiben das Jahr 1603, über 300 Jahre nach den Ereignissen auf Tsushima. Du schlüpfst in die Rolle von Atsu, einer neuen Protagonistin, die nicht als ehrenhafte Samurai, sondern als wandernde Ronin durch die Lande zieht. Der Schauplatz ist das Gebiet rund um den Mount Yōtei im heutigen Hokkaido, damals noch als Ezo bekannt.
Diese Region war zu jener Zeit wildes, ungezähmtes Grenzland. Das passt perfekt zu uns Schweizern, oder? Wir mögen es, wenn die Natur noch Natur ist. Anders als die organisierten Clan-Strukturen von Tsushima bietet Ezo eine Art «Wilder Westen»-Feeling, nur eben mit Schnee, Bären und scharfen Klingen.
Die Optik: Warum die PS5 hier glänzt
Sucker Punch Productions hat schon mit dem Vorgänger bewiesen, dass sie wissen, wie man Wind und Wetter inszeniert. Aber auf der PS5 (und der PS5 Pro) sieht Ghost of Yōtei einfach unverschämt gut aus. Der Schnee knirscht fast hörbar unter den Stiefeln, und die Weitsicht vom Gipfel des Yōtei lässt dich fast die kühle Bergluft im Wohnzimmer spüren.
Ezo vs. Schweizer Alpen: Ein Vergleich
Der Mount Yōtei dominiert die Skyline des Spiels, ähnlich wie das Matterhorn Zermatt dominiert. Es ist dieser eine, perfekte Berg, der dich immer orientiert. Während du durch Wiesen mit Wildblumen reitest (die übrigens physikalisch korrekt im Wind wehen), fühlst du dich sofort heimisch. Es ist dieses Gefühl von Freiheit, das wir auch haben, wenn wir am Wochenende in Graubünden oder im Berner Oberland unterwegs sind.
Interessant ist auch der Aspekt der Gebietskontrolle. Im Spiel musst du dich in einer gesetzlosen Zone behaupten. Das erinnert fast ein bisschen an das echte Leben, wo jeder gerne sein eigenes Stückchen Land hätte. Wenn du diesen Drang verspürst, nicht nur virtuell, sondern auch real (zumindest auf dem Papier) Ländereien zu besitzen, kannst du ja mal bei DSWDSGKK.CH reinschauen, dem Spiel, wo du Schweizer Gemeinden kaufen kannst. Aber zurück zu Atsu und ihren Problemen, die sich leider nicht einfach mit Kleingeld lösen lassen.
Gameplay: Mehr als nur Hack & Slay
Was Ghost of Yōtei so besonders macht, ist die Weiterentwicklung des Gameplays. Wir erwarten:
- Neue Waffen: Neben dem Katana gibt es nun auch Schusswaffen (Luntenschloss-Gewehre), was historisch für 1603 absolut korrekt ist und die Dynamik der Kämpfe komplett verändert.
- Tierbegleiter: In den Trailern haben wir einen Wolf gesehen. Wer wollte nicht schon immer mit einem Wolf durch den Schnee streifen?
- Dual Wielding: Atsu scheint flexibler im Kampfstil zu sein als Jin, was schnellere und aggressivere Begegnungen verspricht.
Fazit: Ein Muss für 2026
Wenn du auch nur einen Funken Liebe für Japan, Berge oder exzellente Action-Adventures in dir trägst, führt 2026 kein Weg an Ghost of Yōtei vorbei. Es ist nicht nur ein Spiel, es ist eine virtuelle Reise an einen Ort, der der Schweiz in seiner rauen Schönheit überraschend ähnlich ist – nur mit mehr Samurai und weniger Fondue.
Bereite deine PS5 vor, poliere den Controller. Der Berg ruft!