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Löwen Einhorn Design Shirt, letztes Einhorn Fun

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Hast du das letzte Einhorn gegessen? 🩁🩄

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👉 Nice to know

Der Löwe ist nach dem Tiger die zweitgrĂ¶ĂŸte Katze und damit das grĂ¶ĂŸte Landraubtier Afrikas. LöwenmĂ€nnchen besitzen je nach Unterart eine KopfrumpflĂ€nge von 170 bis 250 Zentimetern (einschließlich der ausgestorbenen Formen), eine Schulterhöhe von bis zu 123 Zentimetern und eine SchwanzlĂ€nge von rund einem Meter. Ausgewachsene mĂ€nnliche Tiere kommen auf ein durchschnittliches Körpergewicht von 190 Kilogramm. Die Schwankungsbreite reicht von 150 bis 225 kg, in AusnahmefĂ€llen bis zu 272 kg. Weibchen sind mit 140 bis 175 Zentimetern KopfrumpflĂ€nge, einer Schulterhöhe von 100 Zentimetern und einem 85 Zentimeter langen Schwanz deutlich zierlicher und haben ein Körpergewicht von rund 126 Kilogramm. Im Schnitt haben Löwen eine grĂ¶ĂŸere Schulterhöhe als Tiger, sind aber insgesamt etwas kĂŒrzer. Die grĂ¶ĂŸten Löwen leben heute im sĂŒdlichen Afrika, die kleinsten in Asien. In Zoos und Zirkussen gehaltene MĂ€nnchen erreichen aufgrund guter FĂŒtterung gelegentlich auch ein Gewicht von ĂŒber 300 Kilogramm.

Die hĂ€ufig zitierten maximalen KopfrumpflĂ€ngen von 250 cm sind allerdings von heutigen Löwen nicht sicher bezeugt und passen allenfalls auf die grĂ¶ĂŸten Löwenformen des PleistozĂ€n, etwa den Amerikanischen Löwen. Nach MazĂĄk betrĂ€gt die durchschnittliche GesamtlĂ€nge, also die LĂ€nge einschließlich des Schwanzes, bei heutigen LöwenmĂ€nnchen etwa 260 bis 270 cm, selten ĂŒber 285 cm. Die grĂ¶ĂŸten glaubwĂŒrdig ĂŒberlieferten LĂ€ngenmaße fĂŒr Löwen liegen bei etwa 305 bis 310 cm GesamtlĂ€nge, gemessen in direkter Linie (between pegs) von der Nasen- bis zur Schwanzspitze an einem Tier aus dem Gebiet nördlich des Viktoriasees.

Löwen haben ein kurzes, sandfarben oder gelblich bis dunkel-ocker gefĂ€rbtes Fell. Die Unterseite und die Beininnenseiten sind stets heller. MĂ€nnliche Exemplare haben zudem eine lange MĂ€hne, die meist dunkelbraun ist, aber auch schwarz, hellbraun oder rotbraun sein kann. Diese MĂ€hne breitet sich von den Wangen bis ĂŒber die Schultern aus, seltener ĂŒber Bauch und Brust. Form und Farbe der MĂ€hne variiert nicht nur zwischen Individuen, sondern auch beim selben Individuum im Laufe des Lebens in AbhĂ€ngigkeit von der körperlichen Verfassung.

Besonders lange und dunkle MĂ€hnen sind ein Zeichen guter Verfassung und Kampfeskraft, da der Hormonstatus und der ErnĂ€hrungszustand Auswirkung auf Dichte und LĂ€nge der MĂ€hne haben. Experimentelle Untersuchungen mit ausgestopften LöwenmĂ€nnchen haben gezeigt, dass Weibchen positiv auf Modelle mit lĂ€ngeren und dunklen MĂ€hnen reagieren, wĂ€hrend MĂ€nnchen Modelle mit ausgeprĂ€gten MĂ€hnen eher meiden. Praktischen Nutzen könnte die MĂ€hne als Schutz gegen Prankenhiebe und Bisse bei RangkĂ€mpfen rivalisierender MĂ€nnchen haben. Hierdurch erklĂ€rt sich der evolutionĂ€re Vorteil, den MĂ€nnchen durch eine MĂ€hne haben, nicht aber Weibchen, da sie eher auf die Jagd spezialisiert sind und nicht auf KĂ€mpfe und bei der Jagd eine MĂ€hne anders als bei KĂ€mpfen nicht von Vorteil ist. Allerdings haben neuere Forschungen gezeigt, dass auch die Temperatur einen wichtigen Einfluss auf die GrĂ¶ĂŸe der MĂ€hne hat und LöwenmĂ€nnchen in kĂ€lteren Gebieten sogar unabhĂ€ngig von ihrer Unterart stĂ€rkere MĂ€hnen ausbilden als solche, die in sehr warmen Gebieten leben. So bilden LöwenmĂ€nnchen in Zoos kĂŒhler Regionen meist stĂ€rkere MĂ€hnen aus als ihre Artgenossen in wĂ€rmeren Gefilden.

Bei asiatischen Löwen ist die MĂ€hne weniger deutlich ausgeprĂ€gt als bei ihren afrikanischen Artgenossen. Jungen Löwen fehlt sie ganz. Es dauert ĂŒber fĂŒnf Jahre, bis ein LöwenmĂ€nnchen eine voll ausgebildete MĂ€hne hat. In einigen Gebieten Afrikas, etwa im Tsavo-Nationalpark in Kenia, sind zahlreiche MĂ€nnchen mĂ€hnenlos oder besitzen nur schwache MĂ€hnen. Auch im Pendjari- und W-Nationalpark-Gebiet in Westafrika besitzen nahezu alle MĂ€nnchen keine oder nur eine schwache MĂ€hne.

In seltenen FÀllen kommt es auch vor, dass weibliche Löwen eine MÀhne ausbilden. Im Okavangodelta in Botswana wurden bereits mehrfach Löwinnen gesichtet, die wie mÀnnliche Tiere aussehen und sich auch so benehmen. Grund könnte entweder ein Gendefekt bei der Entwicklung des Embryos oder eventuell ein besonders hoher Testosteronspiegel beim Muttertier wÀhrend der TrÀchtigkeit sein.

Die ausgestorbenen, prÀhistorischen Löwen der Unterarten der Spelaea-Gruppe (siehe unten) hatten vermutlich keine MÀhnen.

AuffĂ€llig ist außerdem die schwarze Schwanzquaste, in der sich ein zurĂŒckgebildeter Wirbel befindet (Hornstachel).

Junge Löwen haben dunkle Flecken auf dem Körper, die schon wÀhrend des ersten Lebensjahres verblassen. In sehr seltenen FÀllen bleiben diese Flecken auch beim erwachsenen Löwen sichtbar, aber stets undeutlich und nur aus der NÀhe betrachtet.

Wie bei Tigern gibt es bei Löwen gelegentlichen Leuzismus; darunter versteht man das Auftreten von Löwen mit weißem Fell. Sie sind jedoch keine Albinos, da die dafĂŒr charakteristischen roten Augen fehlen. Die weiße Fellfarbe wird ĂŒber ein rezessives Gen vererbt. Obwohl weiße Löwen fĂŒr potenzielle Beutetiere leichter zu sehen sind, haben solche Tiere es kaum schwerer, Beutetiere zu erlegen. FrĂŒher gab es wohl mehr weiße Löwen in freier Wildbahn, sie wurden jedoch zunehmend von TrophĂ€enjĂ€gern erlegt. Weiße Löwen treten, aktuell, nur in der Unterart Transvaal-Löwe (Panthera leo krugeri) auf. Außerdem gibt es Berichte ĂŒber Melanismus, also schwarze Löwen, jedoch keinen Beweis fĂŒr deren tatsĂ€chliche Existenz.